Zweierpotenzen sind Teil der Potenzrechnung, d.h. eine beliebige Zahl wird n-mal mit sich selbst multipliziert. Bei Zweierpotenzen wird die Zahl 2 n-mal mit sich selbst multipliziert, was geschrieben wird als 2n.
Da eine beliebige Zahl ungleich Null hoch 0 per Definition gleich 1 ist, folgt für Zweierpotenzen: Die nullte Zweierpotenz ist 20 = 1 (z.B. ein einzelner Stein), die erste Zweierpotenz ist 21 = 2, die zweite ist 22 = 2×2 = 4, die dritte ist 23 = 2×2×2 = 8, usw. Die n-te Zweierpotenz entspricht also der Zahl, die sich aus der n-ten Verdoppelung der Zahl eins ergibt.
Zweierpotenzen bilden damit sozusagen das Gegenstück zu den Quadratzahlen. Bei den Quadratzahlen wird eine beliebige Zahl n einmal mit sich selbst multipliziert, mathematisch ausgedrückt n×n = n2. Dabei ist n die sog. Basis, und 2 der Exponent. Beispiel: 32 = 3×3 = 9.
Bei den Zweierpotenzen dagegen wird die Zahl 2 n-mal mit sich selbst multipliziert, d.h. 2n. Hier ist 2 die Basis, und n der Exponent. Beispiel: 23 = 2×2×2 = 8.
Quadratzahlen lassen sich als arithmetische Folge zweiter Ordnung darstellen; Zweierpotenzen bilden keine arithmetische Folge.