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Kreisdiagramm: Ja, Du darfst! Wie Du es richtig nutzt und gegen Kritiker verteidigst

Ist das Kreisdiagramm wirklich immer noch die beste Antwort auf die Frage: "Wie verteilen sich die Anteile an einem Ganzen?"

Du willst ein Kreisdiagramm (oft auch Kuchen- oder Tortendiagramm genannt, auf Englisch: "pie chart") für Deine Umfrageergebnisse nutzen, bist aber unsicher. Deine Unsicherheit passt zur Situation. Auch wenn Du es vielleicht nicht wusstest: Kaum ein Diagramm ist so beliebt und gleichzeitig bei "Daten-Experten" so verhasst. Sie rümpfen die Nase, sagen es sei unprofessionell und plädieren für ein "seriöseres" Balkendiagramm – und Du stehst da und weißt nicht, wie Du argumentieren sollst?

Das Problem ist: Sie haben nicht ganz unrecht – aber sie übersehen oft die einzigartigen Stärken dieses Typs. Die Wahrheit ist: Das Kreisdiagramm ist ein Spezialist. Wenn Du es falsch einsetzt, scheitert es kläglich. Wenn Du es aber richtig einsetzt, ist es genial. Hier lernst Du, wie Du es einordnest, richtig nutzt und souverän verteidigst und mit Deinem Diagramm glänzt.

Du willst direkt "Kuchen backen"? Hier geht es zu den Tools:

Kreisdiagramm oder Balkendiagramm: Wie soll eigentlich ein Balkendiagramm ein Kreisdiagramm ersetzen?

Um die Kritik (und die Verteidigung) zu verstehen, müssen wir genau diesen Vergleich auflösen. Die Verwirrung entsteht, weil es zwei völlig unterschiedliche "Jobs" gibt, die ein Diagramm erledigen kann.

  • Job 1: Absolute Werte vergleichen (Wie viel?). Hier geht es um harte Zahlen: Umsatz, Besucherzahlen, erreichte Punkte.
  • Job 2: Relative Anteile zeigen (Wie viel vom Ganzen?). Hier geht es um Prozentsätze: Marktanteile, Umfrageergebnisse.

Warum ist Job 2 (Relative Anteile) so wichtig? Weil die absoluten Zahlen (Job 1) oft irreführend sind. Dies passiert immer dann, wenn sich die Grundgesamtheit ändert – zum Beispiel, wenn Du Umfragen über mehrere Jahre vergleichst und die Teilnehmerzahl (oder auch nur der Rücklauf der Fragebögen) unterschiedlich hoch ist.

Ein Anstieg von 200 auf 255 "Ja"-Stimmen mag toll aussehen. Wenn aber gleichzeitig der Rücklauf von 600 auf 850 Bögen gestiegen ist, ist die relative Zustimmung (der Anteil) sogar gesunken! Um solche Trugschlüsse zu vermeiden und fair zu vergleichen, müssen die Daten "normalisiert" (auf 100% bezogen) werden.

Job 1: Die "Absolut-Wert"-Familie

Für Job 1 sind klassische Balken- und Säulendiagramme die Könige. Sie sind präzise, da unser Gehirn Längenvergleiche liebt. (Wie Du in unserem Guide zu gruppiert oder gestapelt liest, gibt es hier verschiedene Varianten.)

Wichtig: Wenn Kritiker ein "Balkendiagramm" fordern, meinen sie selten ganz genau so ein Balkendigramm. Meist meinen Sie eine Variante. Diese stellen wir Dir im nächsten Abschnitt vor, denn auch Balken können Job 2 erledigen.

Job 2: Die "Relative-Anteile"-Familie

Hier wird es spannend. Wie wir oben gesehen haben, ist es oft irreführend, die absoluten Zahlen zu verwenden (z.B. wegen unterschiedlichem Rücklauf bei Umfragen). Es ist daher entscheidend, die Daten zu "normalisieren", also in Prozentsätze umzurechnen.

Nehmen wir also als Beispiel die (normalisierten) Ergebnisse der Zufriedenheitsumfrage von diesem Jahr. Die Verteilung der Anteile ist wie folgt:

  • 30% "Sehr zufrieden"
  • 50% "Ist halt so, wie's ist"
  • 20% "Unzufrieden"

Das Ganze ergibt 100%. Diese Prozente erhältst Du, indem Du die absoluten Stimmen für eine Antwort – z.B. 255 "Sehr zufrieden" – durch die Gesamtzahl der Rückmeldungen – hier z.B. 850 – teilst und "mal 100%" rechnest.

Um diese 30%/50%/20%-Verteilung nun darzustellen, gibt es verschiedene Werkzeuge. Das bekannteste Werkzeug für Job 2 ist natürlich das Kreisdiagramm. Es zeigt die Anteile vom Ganzen.

Aber Moment... "Zusammensetzung als Teil des Ganzen"? Dieses Konzept kennst Du doch schon von unserem gestapelten Diagramm. Der einzige Unterschied ist, dass dieses absolute Werte zeigt. Was passiert, wenn wir es einfach "normalisieren", und unsere Prozentsätze (30%, 50%, 20%) zu zeigen?

Genau das führt uns zu den drei Haupt-Werkzeugen für Job 2 (ob als Balken [horizontal] oder Säule [vertikal] hängt dann von Deinen Daten ab):

  • 1. Das 100% GESTAPELTE Diagramm: Das ist das Ergebnis, wenn Du ein gestapeltes Diagramm auf 100% normierst. Es ist ein Werkzeug, das viele nicht kennen, das aber für Daten-Experten eine wichtige Alternative ist. Hier ist das "Ganze" eben kein Kreis, sondern ein Rechteck, und die einzelnen Teile sind keine Tortenstücke sondern wieder Rechtecke, wie eben beim gestapelten Diagramm. Mit dem Unterschied: das große Rechteck ist bei der Verwendung mehrerer Kategorien bei jeder Kategorie gleich hoch. Denn es stellt 100 Prozent dar und die gestapelten Rechtecke die prozentualen Anteile.
  • 2. Das "Normalisierte GRUPPIERTE" Diagramm, oder "als Prozentsatz dargestellte" Balken- oder Säulendiagramm: Wie Du im anderen Guide gesehen hast, gibt es auch gruppierte Diagramme, die man nimmt, wenn man auf die Werte der Unterkategorien fokussieren möchte. Es würde unsere drei Kategorien ("Sehr zufrieden", "Ist halt so", "Unzufrieden") einfach als drei separate Balken/Säulen darstellen, die 30%, 50% und 20% hoch sind.
  • 3. Das Kreisdiagramm (und Ring/Halbring): Der klassische Spezialist, der unsere 30%/50%/20%-Verteilung als die bekannten "Tortenstücke" eines Ganzen zeigt.

Die "Experten"-Kritik "Kreisdiagramm oder Balkendiagramm" ist also unpräzise. Sie besteht in Wahrheit aus zwei getrennten Duellen:

  1. Duell 1: Kreisdiagramm vs. "als Prozentsatz dargestelltes" Balken- oder Säulendiagramm
  2. Duell 2: Kreisdiagramme vs. 100% Gestapeltes Balken- oder Säulendiagramm

Mit dieser klaren Landkarte im Kopf können wir den Streit jetzt besser analysieren. Schauen wir uns nun an, wo die unschlagbaren Vorteile des Kreisdiagramms liegen und wann die Kritiker mit ihrer "Balken"-Forderung doch recht haben.

Die Vorteile des Kreisdiagramms: Wann es wirklich unschlagbar ist

Ein Kreisdiagramm ist ein Kommunikations-Werkzeug für eine einzige, klare Metapher: Anteile an einem Ganzen.

Und wenn es um die Darstellung von einer einzigen Verteilung geht (z.B. das Ergebnis *einer* Umfrage), hat es drei Superkräfte, die ein Balkendiagramm nicht hat:

Vorteil 1: Die geniale "Halbe/Viertel-Regel" (Die kein Balken kann)

Unser Gehirn mag schlecht in Winkeln sein, aber es ist phänomenal gut darin, zwei spezifische Winkel sofort zu erkennen: 180 Grad (die Hälfte) und 90 Grad (ein Viertel). Ein Kreisdiagramm zeigt sofort und intuitiv, ob ein Wert "knapp über 50 %" oder "etwa ein Viertel" ausmacht, egal, an welcher Position. Die "Hälfte" und insbesondere ein "Viertel" ist in einem Balkendiagramm viel schwerer zu erfassen, insbesondere wenn es nicht an der Basislinie startet.

Vorteil 2: Die "100%-Metapher", die jeder sofort versteht

Ein Kreis ist ein geschlossenes Ganzes. Diese Metapher ist universell und wird sofort verstanden. Es ist das perfekte Diagramm für simple Verteilungen ("Ja / Nein / Unentschieden"), da es sofort zeigt: "Das sind 100 % der Antworten."

Vorteil 3: Das Kreisdiagramm-Design als visueller Anker (Nicht Platzverschwendung!)

In einer Broschüre, einem Magazin oder auf einer Landingpage ist ein Diagramm nie nur Information, sondern auch Design. Die "harte", eckige Form eines Balkendiagramms kann analytisch und nüchtern wirken. Die "weiche", runde Form des Kreises ist oft visuell ansprechender, freundlicher und bricht starre Layouts auf. Es ist keine Platzverschwendung, sondern ein bewusstes Gestaltungselement, das Aufmerksamkeit erregt.

Willst du gleich ein Kreisdiagramm erstellen? Dann hier lang:

Wann die Kritiker recht haben: Die Nachteile des Kreisdiagramms - Startschuss für Duell 1

Die Superkräfte des Kreisdiagramms gelten nur, solange es als Spezialist für eine Verteilung eingesetzt wird. Die massive Kritik der "Daten-Experten" ist aber valide, wenn das Kreisdiagramm für Jobs genutzt wird, für die es nicht gebaut wurde.In diesem Abschnitt siehst Du, wann das Kreisdiagramm das Duell 1 gegen das "als Prozentsatz dargestellte" (ungestapelte!) Säulen- oder Balkendiagramm verliert.

Doch fangen wir mit Design-Sünden an, die oft als Kritik am Kreisdiagramm genannt werden, aber eigentlich für jedes Diagramm gelten:

  • Das 3D-No-Go: Ein 3D-Kreisdiagramm ist populär, aber in der Regel ein No-Go. Die Perspektive verzerrt die Anteile: vordere Stücke wirken größer als sie sind. Ganz allgemein wird von 3D-Darstellungen abgeraten.
  • Das "Mosaik"-Problem: Ein Kreisdiagramm mit 10 oder mehr Segmenten ist ein unlesbares Mosaik. Das Gleiche gilt aber für einen 100% gestapelten Balken mit 10 Segmenten. Bei mehr als 5-6 Segmenten ist jedes Diagramm unübersichtlich.

Ein weiterer, oft genannter Kritikpunkt ist das "Platz-Argument": ein Kreisdiagramm sei Platzverschwendung. Aber dieser Punkt hängt stark vom Verwendungszweck ab:

  • Kritiker werfen dem Kreisdiagramm vor, ein schlechtes "Daten-zu-Pixel-Verhältnis" zu haben – es benötigt viel Fläche, um wenige Datenpunkte darzustellen. In einem dichten Analyse-Dashboard, wo jeder Pixel zählt, ist das ein valider Nachteil.
  • Wie wir aber bei Superkraft 3 (Die visuelle Kraft als Gestaltungselement) gesehen haben, ist genau dieser "Nachteil" in einem anderen Kontext (Broschüre, Landingpage) ein entscheidender Vorteil. Man muss hier also nicht "klein beigeben", wenn der Zweck das Design rechtfertigt.

Anders sieht es bei den fundamentalen Kritikpunkten aus. Hier kommt die berechtigte Kritik am Kreisdiagramm:

  • Offensichtlich (Fokus auf Absolutzahlen): Nutze das Kreisdiagramm nicht, wenn die Absolutzahl (Job 1) wichtig ist. Es ist dann keine gute Lösung, diese einfach nur in die Fläche dazuzuschreiben. Ist die Anzahl nur eine zusätzliche Info und das Diagramm primär für die Dokumentation und nicht für eine Präsentation gemacht, kannst Du aber natürlich diese interessante Information trotzdem hinzufügen.
  • Das Präzisions-Problem (z.B. 8% vs. 10%): Willst Du feine Unterschiede zwischen Anteilen klar sichtbar machen, ist das Kreisdiagramm das falsche Werkzeug. Unser Gehirn kann leichte Winkelunterschiede nicht zuverlässig erkennen.
    Lösung: Genau hier schlägt die Stunde des "als Prozentsatz dargestellten" Balken- oder Säulendiagramms. Es zeigt die Anteile als separate Balken/Säulen auf einer 0%-Linie und ist damit analytisch überlegen. Der Preis dafür: Es ist optisch nüchterner und verliert die Superkräfte 2 ("Ein Ganzes") und für mich zumindest teilweise auch 3 ("Design-Element").
  • Das Vergleichs-Problem (mehrere Gruppen): Nutze das Kreisdiagramm nicht, um zwei oder mehr Verteilungen miteinander zu vergleichen. Es ist kognitiv sehr anstrengend, Winkel zwischen separaten Grafiken zu vergleichen – und so gut wie unmöglich, wenn es um kleinere Details geht.

Aber auch für dieses letzte Problem hat das Team Kreis für eine ansprechende visuelle Darstellung eine Alternative.

Alternative zum Kreisdiagramm: für noch mehr Klarheit und den Vergleich mehrerer Verteilungen

Wenn Du die "Teil-vom-Ganzen"-Metapher magst, kannst Du aus einer Abwandlung des Kreises noch mehr rausholen. Außerdem: Bühne auf für Duell 2.

Alternative 1: Das Ringdiagramm (Das "Kreisdiagramm mit Loch in der Mitte")

Das Ringdiagramm (oft auch "Donut Chart" genannt) ist die direkte Antwort auf den "Nachteil"-Abschnitt. Es ist im Grunde der äußere Ring von einem Kreisdiagramm.

Das Loch in der Mitte bietet Vorteile.

Der erster große Vorteil: Du kannst den leeren Platz nutzen, um die wichtigste Information prominent zu platzieren, z.B. die Kernbotschaft ("75% Ja-Stimmen") oder eine Gesamtzahl ("1,5 Mio. €"). Das löst zwar nicht das visuelle Problem (dass der Chart keine Absolut-Werte darstellt), aber es ist ein extrem nützlicher Platz für eine zentrale Botschaft.

Sein zweiter, oft übersehener Vorteil: Es löst das "Vergleichs-Problem" – zumindest für zwei Gruppen. Anstatt zwei Kreisdiagramme nebeneinander zu legen, kannst Du zwei Ringdiagramme ineinander verschachteln (z.B. Umfrage-Ergebnisse von Männern [innen] und Frauen [außen]). Man spricht dann von einem "Kreisdiagramm mit mehreren Ringen". Da beide Ringe denselben Mittelpunkt und dieselben Winkel teilen, ist der Vergleich der Proportionen (z.B. "Wie ist der 'Ja'-Anteil bei Männern vs. Frauen?") wesentlich einfacher als bei zwei getrennten Kreisen.

Die Grenze: Dieser Trick funktioniert gut für zwei, vielleicht drei Ringe. Sobald es aber mehr werden, wird die Grafik unübersichtlich. Auch für Zeitreihen (wie 2020, 2021, 2022) ist es nicht ideal, da unser Gehirn Zeit linear (von links nach rechts) und nicht zyklisch (im Kreis) denkt. Für diese Fälle (mehr als 2-3 Gruppen) ist das 100% gestapelte Balkendiagramm klar überlegen.

Ringdiagramme nutzen?

Alternative 2: Das 100% Balkendiagramm (Das zweite Duell von "Kreisdiagramm vs Balkendiagramm", das an das Balkendiagramm geht)

Hier ist die Experten-Lösung, die direkt an die "Grenze" des Ringdiagramms anknüpft. Jetzt meinen die Kritiker des Kreisdiagramms dieses "Balkendiagramm" oder natürlich auch 100% Säulendiagramm als bessere Alternative zu Kreisdiagrammen.

Was es ist: Ein gestapeltes Balkendiagramm, bei dem jeder Balken auf 100% normiert ist. Es ist (wie der Kreis) ein reines Werkzeug für relative Anteile (Job 2). Das ganze natürlich alternativ auch für Säulen.

Wann Du es nutzt: Nutze es immer dann, wenn Du die Anteile von mehr als zwei oder drei Gruppen vergleichen musst (z.B. Umfrageergebnisse aus 5 Abteilungen oder Marktanteile über 10 Jahre).

Seine große Stärke liegt im Vergleich zu den "Kreis-Alternativen": Es ist extrem kompakt und datendicht. Auf engem Raum, wie in einem Dashboard, kann es Dutzende Verteilungen (viele Balken) viel lesbarer darstellen, als es mehrere verschachtelte Ringdiagramme jemals könnten. Es ist das Profi-Werkzeug für viele Daten auf wenig Platz.

Ein Spezialfall: Das Halbringdiagramm für den "Bundestag-Look"

Zuletzt gibt es noch das Halbringdiagramm (oder "Halbkreis"). Es ist ein hochspezialisiertes Werkzeug, das nicht primär die Nachteile des Kreises löst, sondern einen gelernten Anwendungsfall bedient: Es nutzt nur einen 180°-Bogen und ist die universelle Darstellung für Sitzverteilungen in Parlamenten (z.B. dem Bundestag). Jeder versteht diese Grafik sofort im politischen Kontext. Auch hier ist der 90 Grad Winkel ein wichtiges Konzept: die Hälfte der Sitze, die für die absolute Mehrheit entscheidend ist, ist gut zu erkennen. Natürlich gilt das nur dann, wenn die Anordnung der Sitze so gewählt ist, dass mögliche Koalitionspartner nebeneinander sind. Daher werden oft mehrere Möglichkeiten nacheinander dargestellt.

Den gelernten Spezialisten nutzen?

Fazit: Wann Du "Ja" zum Kreisdiagramm sagen darfst (und wann nicht)

Du darfst das Kreisdiagramm nutzen. Der Schlüssel ist, seine Rolle als Spezialist zu verstehen: Es ist ein Kommunikations-Werkzeug für eine einzelne "Teil-vom-Ganzen"-Verteilung.

Nutze es selbstbewusst, wenn Dein Fokus auf einer der drei Superkräfte liegt:

  • ... die klare "Halbe/Viertel"-Botschaft zu vermitteln.
  • ... die Metapher des "geschlossenen Ganzen" zu nutzen.
  • ... es als visuelles Gestaltungselement (statt als reines Analyse-Tool) einzusetzen.

Gib Kritikern nicht klein bei, die "schlechtes Design" (wie 3D-Effekte oder zu viele Segmente) mit dem Diagrammtyp selbst verwechseln. Die berechtigte Kritik greift nur, wenn Du es für die falschen Jobs einsetzt:

  • Für den Fokus auf Absolutzahlen.
  • Wenn analytische Präzision (z.B. 8% vs. 10%) wichtiger ist als die Metapher.
  • Für den Vergleich mehreren Gruppen.

In diesen Fällen sind das als Prozentsatz dargestellte Säulen- oder Balkendiagramm (für Präzision bei einer Gruppe) oder das Ring- und 100% gestapelte Diagramm (für Vergleiche) die überlegenen Werkzeuge. Aber sonst gilt: Es ist Zeit, den "Kuchen" aus der Schäm-Ecke zu holen.


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